Mein Weg mit dem Medical Medium Anthony William und Wildpflanzen

In der Ernährung nach Anthony William gehören Kräuter und Wildpflanzen einfach dazu. Sie sind reine Vitamin- und Mineralstoffwunder. Hier ein Bericht von Heike Engel.

Wildpflanzen sind mein absolutes Herzensthema. Schon länger vermittle ich Wissen rund um die Wildpflanzen. Wie sie aussehen, wo und wie man sie sammeln kann und was man alles Wundervolles aus ihnen in der “Wilden Küche” zaubern kann. Obwohl ich schon immer darauf achtete Zucker, Milchprodukte und Gluten relativ gering zu halten, gehörten diese Nahrungsmittel aber noch in Maßen zu meinem Repertoire. Denn viele lernen die Wildpflanzen über den Holundersirup oder eine leckere Kräuterbutter kennen und lieben. Über solche schmackhaften Gerichte konnte ich die Menschen wieder mehr mit der Natur rückverbinden und sie in die Welt der Wildpflanzen einführen.

Jetzt entwickle ich immer mehr Rezepte ohne No Foods. Es ging bei mir auch immer schon darum, welche Heilkräfte in den Wildkräutern wohnen und was die Pflanzen und die Natur alles in uns bewirken kann, wenn es uns nur gelingt, uns der Natur wieder zuzuwenden. Hinauszugehen und sie zu beobachten und sie in unser Herz zu lassen. Da bin ich natürlich bis jetzt immer mit Tinkturen und Ölansätzen unterwegs gewesen. Wobei ich mittlerweile auf Pflanzenhydrolate gestossen bin. Es bleibt einfach spannend. Aber auch dafür bin ich so dankbar, dass sich alles einfach entwickeln darf. Niemand ist perfekt und das erwartet auch niemand. Aber es ist ein wundervoller Weg. Und ich bin dankbar, dass ich ihn mit der Natur gehen darf.

Anthony William und Wildpflanzen

Anthony William hat in seinem Buch Medical Food* auch über Wildpflanzen geschrieben. Und da war es dann völlig um mich geschehen. Ich ließ mich auf das Abenteuer ein und änderte Stück für Stück meine Ernährung. Begonnen habe ich mit dem Zitronenwasser, dem Selleriesaft und dem Heavy Metal Detox Smoothie. Da ich das alles sehr lecker finde, war das kein Problem und morgens waren ja alle aus dem Haus. Allerdings war meine Familie größtenteils jedoch von all diesen Dingen nicht so sehr begeistert und so kochte ich dann abends für die Familie herkömmliche Gerichte mit allerlei No Foods. Man möchte ja am Tisch glückliche Gesichter sehen.

Es war auch in Ordnung. Mir ging es gut dabei. Jedoch geht man auch immer einen Weg der inneren Entwicklung. Und so kam es, dass meine eigenen Bedürfnisse immer mehr Raum bekamen. Ich liebe meine Familie über alles, aber in mir veränderte sich etwas. Es kehrte auch mehr Kraft zurück und so gelang es mir immer öfter für die Anderen zu kochen und mir aber selbst auch etwas Wunderbares zu zaubern. Mir und meinen Wünschen treu zu bleiben. Anfangs fiel es oft noch schwer. Aber dadurch, dass die Gerichte schnell gezaubert sind und die Routine immer mehr Einzug hält, gelingt es immer besser. Und so verlässt ein No Food nach dem Anderen meinen eigenen Speiseplan. Und immer mehr von meinen Dingen hält Einzug auch bei dem einen oder anderen Familienmitglied. Ich bin auch sehr gespannt, wie sich das alles weiterentwickelt. Meine Kinder (6 J. und 10 J.) trinken nun schon Apfel -Selleriesaft und andere Frucht Smoothies oder Säfte sind eigentlich immer willkommen.

Die Ernährung macht soviel Freude, ist so bunt und farbenfroh. Die Geschmackserlebnisse sind meistens einfach nur Wow!

Und ich habe Freude daran, “meine” Wildpflanzen immer mehr in diese Ernährung mit einzubeziehen. Für mich bedeutet es ein großes Glück.

Gerne möchte ich Euch da ein wenig mit hineinnehmen.

Anthony William schreibt im Buch Medical Food* über Wildkräuter und welche Bedeutung sie sowohl auf unseren Körper, als auch spirituell für uns haben. Es ist so spannend davon zu lesen und in sich selbst zu bewegen. Die Wildpflanzen bewusst aufzunehmen und hineinzuspüren, was sie mit einem machen, sowohl auf Körper – als aber auch auf Seelenebene.

So schreibt Anthony William über eine meiner Lieblingspflanzen, die Brennnessel, dass sie eine adaptogene Wirkung hat. Damit ist gemeint, dass sie uns hilft mit Stress besser umgehen zu können. Sie macht uns resistenter gegen Stress. Er schreibt weiter, dass die Brennnessel über 700 wissenschaftlich noch nicht entdeckte Pflanzenstoffe enthält. Ist das nicht unglaublich? Für mich war die Brennnessel schon immer ein kleines Wunder. Ich spürte schon immer die große Kraft, welche von ihr ausging. Und ich fühlte mich meist schon besser, wenn ich mich nur in ihrer Nähe aufhielt.

Wenn bei den Frauen in den Wechseljahren die Hormone nachlassen, werden meist sehr gern Hormonersatzpräparate verschrieben. Doch was ist denn wirklich der Fall? Natürlich gibt es irgendwann weniger bis keine Eisprünge mehr und die Hormonproduktion von z.B. Progesteron bleibt aus. Aber der Körper übernimmt das an anderer Stelle. Progesteron kann im Gehirn aber auch von den Nebennieren gebildet werden (sonst hätten es Männer schwer). Durch viel Stress werden die Nebennieren jedoch geschwächt oder sie sind überfordert durch das viele Adrenalin, welches sie bilden müssen.
Und da kommt die wundervolle Brennnessel ins Spiel. Sie wirkt auf unser gesamtes endokrines System (Hormonsystem) mit ihren Drüsen. Anthony William schreibt darüber, dass die Brennnessel die Nebennieren regelrecht verwöhnt. Ich finde das ein wunderschönes Bild. Sie hilft auch beim Ausleiten von künstlichen Hormonen, welchen wir leider ausgesetzt sind über Pestizide, Kunststoffe und anderen Giften.
Die Kieselsäure der Brennnessel ist Balsam für unsere Knochen und sie enthält noch viele weitere Spurenelemente, welche dafür sorgen, dass es uns einfach rundum gut geht.

Seelisch hilft uns die Brennnessel, uns zu fokussieren, falls wir leicht ablenkbar sind. Wenn wir träumend durch die Natur wandern und sie nicht wahrnehmen, werden wir es meist recht schnell zu spüren bekommen, wenn sie ihre Nadeln in unsere Haut bohrt. Sie hilft uns also ganz im Hier und Jetzt anzukommen. Einfach präsent zu sein. Anthony William schreibt, dass auch direkt vor einer Meditation getrunkener Tee dabei hilft, ganz konzentriert und aufnahmefähig zu sein.

All das ist nur die Brennnessel. Und es gibt noch so viele weitere wundervolle essbare Wildpflanzen, welche die verschiedensten Inhaltsstoffe besitzen, von denen wir viele noch nicht kennen. Aber eines wissen wir sicher: Sie enthalten viel Chlorophyll, den grünen Blattfarbstoff, welcher unseren roten Blutkörperchen so ähnlich ist und die Blutbildung und viele andere Dinge in unserem Körper unterstützt.

Ich habe Euch eine Idee mitgebracht, wie ihr die Brennnessel in Euren Alltag einbauen könnt. Die Brennnessel soll man jedoch aufgrund ihrer harntreibenden Wirkung nicht jeden Tag zu sich zu nehmen, da man sonst zu viel Mineralstoffe ausschwemmt. Das möchte ich auch in diesem Zusammenhang so weitergeben. Immer mal wieder in den Speiseplan eingebaut ist sie aber eine unglaubliche Bereicherung.

Wilder Saft:

Zutaten:

  • Brennnessel
  • Minze
  • Brombeertriebe
  • Melone
  • Zitrone
  • Orange
  • Ingwer

Alles gemeinsam entsaften und genießen!

Autor: Heikel Engel (strahlemensch.de)

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