Woran erkennt man Gehirnnebel? Milder, mittelschwerer und schwerer Gerhinnebel (Brain Fog) haben eine lange Liste von Symptomen. Zusammenfassung des Facebook Live von Anthony William Medical Medium®.
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Grundsätzlich kann sich Gehirnnebel (Brain Fog) in den unterschiedlichsten Formen zeigen. Manche Menschen leben mit einer sehr milden Form, andere mit einer mittelschweren oder sogar schweren Form von Brain Fog.

Milder Brain Fog

  • Nach dem Aufstehen ist man noch nicht ganz da. Das scharfe Denken fällt schwer, man ist müde und benommen.
  • Bei Unterhaltungen vergisst du schnell die Hälfte von dem, was dein Gegenüber gesagt hat oder einem selbst fehlen die Worte, um schnell auf das Gesagte zu reagieren. Oder man bemerkt, dass die eigenen Worte gar keinen Sinn ergeben.
  • Häufig fühlt man sich die meiste Zeit des Tages verwirrt, ein wenig überwältigt und ist nicht wirklich empfänglich für neue Information. Dennoch gibt es auch Momente, wo man eine gewisse Schärfe in seinem Denken verspürt. Oft pendelt man während des Tages zwischen diesen Zuständen.
  • Andere fühlen sich den ganzen Tag über benommen, verwirrt, gereizt, müde und überwältigt und plötzlich zum Abend hin verspüren sie eine Klarheit, die sie den ganzen Tag in der Form nicht von sich kannten.
  • Eine weitere Version zeichnet sich dadurch aus, dass man sich den ganzen Tag über „okay“ fühlt. Sobald man sich jedoch der Büroarbeit zuwendet, etwas Kompliziertes liest oder generell Dinge tut, die die eigene Konzentration und Aufmerksamkeit fordern (wie beispielsweise ein Telefongespräch), verschlechtern sich die Symptome.
  • Manche fühlen sich auch erschöpft und überwältigt, wenn sie den ganzen Tag mit der Familie (oder Freunden) verbracht haben.
  • Brain Fog ist oft verbunden mit einer gewissen Traurigkeit und es kann eine Form von Depression aufkommen.
  • Man verliert außerdem oft das Interesse an Dingen.
  • Eine weitere Form zeichnet sich dadurch aus, dass man üblicherweise zwar ziemlich klar denken kann. Aber plötzlich kommt dann ein Moment, in dem man ganz verwirrt und panisch wird, weil die Gedanken und Wörter nicht mehr wie gewohnt herauskommen.

Mittelschwerer Brain Fog

  • Typisch für die mittelschwere Version von Brain Fog ist, dass man ganztägig unter Brain Fog Symptomen leidet und alle paar Stunden zwischen leichten und schweren Brain Fog pendelt. Insgesamt leidet man aber unter den Symptomen den ganzen Tag über und bekommt im Vergleich zur milden Version keine Pause von den Symptomen.
  • Manche beschreiben die Brain Fog Symptome, als ob sich „Luft im Kopf“ oder „Geräusche im Kopf“ befinden oder als ob der „Kopf unter Wasser“ ist. Jemand anderes könnte „Druck auf dem Gehirn“ verspüren. Das Lesen fällt diesen Menschen manchmal sehr schwer, da das Gelesene kaum aufgenommen wird.
  • Betroffene kennen auch die Form, wo es einem zwar möglich ist Dinge zu „sehen“, aber sie werden nicht richtig wahrgenommen bzw. registriert. Man starrt in die Ferne mit einem „gläsernen Blick“ und ist nicht richtig präsent. Man muss sich stark konzentrieren, um überhaupt etwas wahrnehmen bzw. registrieren zu können.
  • Bei einer weiteren mittelschweren Version von Brain Fog hat man das Gefühl, „irgendwas befindet sich in meinem Kopf“, oder dass man denkt „irgendwas schadet gerade meinem Gehirn“. Solch ein Gefühl lässt sich häufig schwierig gegenüber einem Arzt schildern. Es sind hier keine Kopfschmerzen gemeint (obwohl natürlich Kopfschmerzen in Verbindung mit Brain Fog möglich sind).
  • Das Denken fällt schwer, man wird müde, und wenn man dann noch zu irgendwas gedrängt wird, fühlt man sich schnell überfordert. Außerdem verspürt man den Drang, die aktuelle Situation einfach nur verlassen zu wollen.

Schwerer Brain Fog

  • Alles, was man macht, fühlt sich schwer an. Selbst einfachste Aufgaben stellen eine Herausforderung dar. Niemand versteht, dass einem das Fokussieren auf einfache Aufgaben große Probleme bereiten kann.
  • Andere haben mit dem Problem zu tun, dass ihre Gedanken im Kopf total ungeordnet sind. Menschen, die dir in diesem Fall zur Meditation raten, verstehen häufig nicht, dass Meditation in so einem Fall nicht hilfreich ist.
  • Bei schwerem Brain Fog sind während einer Unterhaltung Nachfragen wie: „Wie lautete deine Frage nochmal?“ sehr typisch. Du nimmst zwar die Frage akustisch wahr, aber du kannst sie nicht richtig verarbeiten und entsprechend reagieren. Wichtig ist dabei zu wissen, dass es sich in all diesen Fällen um Symptome von Brain Fog handelt und es keinesfalls an Intelligenz bei der betroffenen Person mangelt.
  • Man leidet unter einer anderen schweren Form von Brain Fog, wenn die Worte, die man denkt, nicht mit den Worten, die man sagt, übereinstimmen.
  • Man hört nicht gerne Musik, weil man sich die Songtexte nicht merken kann oder weil die Lautstärke die Symptome verschlimmert.
  • Auch eine sehr laut sprechende Person oder ein vorbeifahrender Lastkraftwagen können sehr lästig sein, da Brain Fog-Betroffene mit sensiblen Nerven zu tun haben.
  • Des Weiteren fühlt es sich für Betroffene so an, als wenn man die ganze Zeit über „etwas verpasst“. Jedoch weiß man nicht genau, „was man verpasst“. Das führt dazu, dass man viel nachdenkt. „Warum bin ich traurig?“, „Was fehlt mir ein meinem Leben?“.
  • Man schweift immer wieder ins Denken ab und verbringt viel Zeit mit Tagträumen.
  • Das Schlimmste für viele Betroffene ist es, wenn andere Leute kein Verständnis für ihre Schwierigkeiten entwickeln können und den Betroffenen zusätzlich noch vorgeworfen wird, dass sie „Dinge aufschieben würden“.
  • Außerdem leiden viele darunter, dass ihr Gedächtnis „versagt“. Die kurz zuvor gestellte Frage des Gegenübers fällt einem einfach nicht mehr ein. Oder es ist ein sehr großer Kraftaufwand nötig, um sich an seine eigenen letzten Worte zu erinnern.
  • In einer weiteren sehr schweren Form fühlen sich Betroffene den ganzen Tag über „dämlich“. Damit verbunden fühlen sich viele sehr unsicher und verlieren das Selbstbewusstsein. Du spürst, dass andere dich verurteilen und missverstehen. Sie verstehen nicht, warum dir Entscheidungen so schwerfallen.
  • Bei einer weiteren Form ist man durchgehend benommen, erschöpft und kann kaum noch ein Wort von sich geben. Einfachste Aufgaben können dich sogar bis zum Weinen bringen.
  • Das Beantworten von Fragen und das Sprechen bringt dich in Verlegenheit und du beginnst zu schwitzen und zittern. Solche Symptome gehen auch häufig mit Depressionen und Traurigkeit einher.
  • Auch PTSD (Post Traumatic Stress Disorder) ist häufig mit Brain Fog verbunden. Schon morgens ist man sehr verärgert darüber, dass man sich einen weiteren Tag mit den Symptomen von Brain Fog herumschlagen muss. Hinzu kommt, dass die Menschen aus dem Umfeld Brain Fog nicht als ernstzunehmendes Symptom betrachten. Es herrscht die Annahme, dass Brain Fog Symptome nur die Folge von langen Partynächten, verbunden mit viel Alkohol und zu wenig Schlaf sind.
  • Typisch für die schwere Form von Brain Fog ist des Weiteren, dass man immer das Gefühl hat, man müsse sich verteidigen. Man möchte nämlich dem Gegenüber klarmachen, dass man nichts für seinen Zustand kann. Du wirst deinen Mitmenschen gegenüber wütend, weil sie dich verurteilen und missverstehen. Du bist aber auch ganz einfach wütend über die Tatsache, dass du immer noch unter den Symptomen von Brain Fog leidest.

Ursachen von Brain Fog

  1. Chronische geringgradige Vireninfektion, verursacht von einer der 60 verschiedenen Varianten von EBV
  2. Schwermetalle wie Quecksilber, Aluminium und Kupfer
  3. Eine Kombination aus einer geringgradige Vireninfektion und Schwermetallen.

Zum Beispiel könnte jemand eine geringgradige Virusinfektion mit sehr wenigen toxischen Schwermetallen haben. Oder es liegt keine virale Entzündung, aber eine erhöhte Schwermetallbelastung vor. Metalle altern im Laufe der Zeit. Sie oxidieren und als Folge schließen die Oxidationsprodukte elektrische Impulse kurz, was zu Brain Fog führt. Außerdem ist die geringgradige Virusinfektion dafür verantwortlich, dass Neurotoxine freigesetzt werden. Diese befallen die Gehirnzellen, was wiederum zu Brain Fog führt. Letztendlich haben die meisten Betroffenen sowohl mit Neurotoxinen, als auch mit Schwermetallen zu tun.

Anthony William weist in dem Zusammenhang nochmals besonderes auf die „Schwermetallreinigung“ aus seinem neu erschienenen Buch Cleanse to heal* (Deutsche Ausgabe: Heile dich Selbst*) hin.

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Facebook Live von Anthony William vom 8.5.2020

Deutsche Zusammenfassung von Marlon Hassheider.

5 5 Bewertungen
Sterne
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
1 Kommentar
Inline Feedbacks
Sieh dir alle Kommentare an

Konforme Rezepte kostenfrei!

Erhalte 1x im Monat eine E-Mail mit konformen Rezepten, tollen Angeboten und nützlichen Tipps rund um die Ernährung nach Anthony William*:

*Der Versand erfolgt im Rahmen unserer Datenschutzerklärung.
selleiersaft-favicon
Do NOT follow this link or you will be banned from the site!