Selleriesaft

Wir alle gehen zeitweise durch emotional schwierige Phasen. Das gespeicherte Adrenalin im Körper sorgt dafür, dass wir noch lange von diesen Emotionen beeinflusst werden. Zusammenfassung des Facebook-Live von Anthony William vom 15.06.2020
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Beitrag vorlesen

Auf jede Erfah­rung, die wir machen, folgt eine Aus­schüt­tung von Adre­na­lin durch unse­re Neben­nie­ren. Ins­ge­samt gibt es 56 ver­schie­de­ne Arten von Adre­na­lin. Einer­seits gibt uns das Adre­na­lin die nöti­ge Kraft, um gewis­se Situa­tio­nen gut über­ste­hen zu kön­nen. Ande­rer­seits hat es jedoch nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf unse­ren Kör­per, solan­ge wir nicht ler­nen, das Adre­na­lin wie­der aus­zu­lei­ten. Eigent­lich soll­te das Adre­na­lin unse­ren Kör­per (über unse­ren Urin) ver­las­sen, sobald das aus­lö­sen­de Ereig­nis über­stan­den ist. Doch oft beschäf­ti­gen uns gewis­se Ereig­nis­se län­ger als einen Tag. 

Wenn du bei­spiels­wei­se her­aus­fin­dest, dass dei­ne Freun­din bzw. dein Freund dich über län­ge­re Zeit betro­gen hat, dann bist du nicht nach einem Tag dar­über hin­weg. Viel­mehr hält sich das Adre­na­lin noch sehr lan­ge (viel­leicht sogar für immer) in dei­nem Kör­per. In dem Adre­na­lin, wel­ches von unse­ren Neben­nie­ren wäh­rend die­ser emo­tio­nal schmerz­haf­ten Zeit aus­ge­schüt­tet wird, sind zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen über das dazu­ge­hö­ri­ge Ereig­nis gespei­chert. Das Adre­na­lin wird mit der durch den Treue­bruch auf­kom­men­den Emo­ti­on in den Kör­per­zel­len ein­ge­spei­chert und dies hat wie­der­um einen Ein­fluss auf unser Wohl­be­fin­den. Es sei denn, wir geben dem Kör­per die Mög­lich­keit, das Adre­na­lin wie­der loszuwerden.

Beispiele für emotionale Adrenalin Trigger

  • Du wirst beschul­digt für etwas, was du nicht getan hast
  • Tren­nung von dem Partner
  • Du hast her­aus­ge­fun­den, dass dein Part­ner fremdgeht 
  • Ver­trau­ens­bruch
  • Ver­lust eines Menschen
  • Vie­le wei­te­re (auch unschein­ba­re­re) Trigger…

Fettreiche Nahrung hält das Adrenalin länger in unserem Körper

Eine stän­dig anhal­ten­de hohe Adre­na­lin­last kann Pro­ble­me für unse­re Gesund­heit dar­stel­len. Ein Grund, war­um das Adre­na­lin unse­ren Kör­per nicht auf ein­fa­che Wei­se ver­las­sen kann ist, dass wir fal­sche Nah­rung zu uns neh­men. Beson­ders die Lebens­mit­tel mit einem hohen Fett­ge­halt stel­len ein Pro­blem dar, weil sie das Adre­na­lin absor­bie­ren kön­nen. Dar­auf­hin spei­chern sich die Fett­zel­len in unse­rer Leber und ande­ren Stel­len in unse­rem Körper. 

Selbst wenn man bei man­chen Per­so­nen auf­grund des äuße­ren Erschei­nungs­bil­des nicht dar­auf schlie­ßen wür­de, dass sie vie­le gespei­cher­te Fett­zel­len besit­zen, kön­nen sich die­se trotz­dem in gewis­sen Berei­chen, wie zum Bei­spiel in der Leber, ange­häuft haben. Es ist also wich­tig, sich hin und wie­der eine Pau­se von den radi­ka­len Fet­ten zu neh­men und mit­hil­fe einer Rei­ni­gung die gespei­cher­ten Fett­zel­len wie­der los­zu­wer­den. Oft essen wir, um den emo­tio­na­len Schmerz zu min­dern. Wir soll­ten uns dafür nicht schä­men, denn es ist natür­lich, dass man in schwe­ren Zei­ten das Ver­lan­gen nach Nah­rung ver­spürt. Unser Gehirn und Kör­per ver­lan­gen näm­lich nach Treib­stoff, um bei einer sol­chen ener­gie­r­au­ben­den Situa­ti­on ent­spre­chend funk­ti­ons­fä­hig zu blei­ben. Jedoch essen wir in sol­chen Augen­bli­cken meist Nah­rung, die das Adre­na­lin dar­an hin­dert, unse­ren Kör­per wie­der zu verlassen.

Schutz des Gehirns durch die richtige Nahrung

In stres­si­gen Situa­tio­nen nichts zu essen, soll­te jedoch auch nicht die Lösung dar­stel­len, da auch dann noch teil­wei­se Adre­na­lin im Kör­per ein­ge­la­gert wird. Adre­na­lin wird näm­lich nicht nur aus­schließ­lich gespei­chert, wenn zudem fett­rei­che Nah­rung kon­su­miert wur­de. Adre­na­lin kann nicht nur in Fett­zel­len, son­dern in allen Zel­len und Orga­nen unse­res Kör­pers abge­spei­chert wer­den. Ent­schei­dend in sol­chen Kri­sen­si­tua­tio­nen ist die Glu­ko­se­zu­fuhr (z. B. Früch­te, Kür­bis­se, Kar­tof­feln) und das Kon­su­mie­ren von Mine­ral­sal­zen (z. B. Sel­le­rie­saft), um unse­re Gehirn­zel­len und Neu­ro­trans­mit­ter zu schützen.

Wie wirken sich gespeicherte Emotionen auf uns aus?

Ange­nom­men, du hast die Kri­sen­zeit, in der sehr viel schäd­li­ches Adre­na­lin aus­ge­schüt­tet wur­de, hin­ter dir las­sen kön­nen. Viel­leicht hast du dich sogar mit dei­nem Freund bzw. dei­ner Freun­din wie­der­ver­ei­nigt. Trotz die­ser Tat­sa­che bleibt das Adre­na­lin von die­ser und auch ande­ren schmerz­haf­ten Zei­ten in unse­ren Kör­per­zel­len gespeichert. 

Dar­aus resul­tie­ren bestimm­te Ver­hal­tens­mus­ter und selbst in Zei­ten, wo man kei­nen Pro­ble­men gegen­über­steht, kom­men bestimm­te Gefüh­le und Emo­tio­nen auf. In gewis­sen Situa­tio­nen kann dies dazu füh­ren, dass man sich in einer Art und Wei­se ver­hält, wel­che man vor­her nicht von sich gewohnt war. Da man durch all die schmerz­haf­ten Erfah­run­gen aus der Ver­gan­gen­heit emo­tio­nal insta­bi­ler wer­den kann, reagiert man womög­lich in bestimm­ten Situa­tio­nen etwas über.

Was erwartet uns bei einer emotionalen Reinigung? (Beispiel: Reinigen von Medikamenten- und Drogenrückständen)

Die emo­tio­na­le Rei­ni­gung ist von Mensch zu Mensch unter­schied­lich, da wir alle unter­schied­li­che Gif­te in uns tra­gen. Die meis­ten Men­schen haben im Lau­fe ihres Lebens vie­le Gift­stof­fe in ihrem Kör­per ange­sam­melt, wie zum Bei­spiel auch Rück­stän­de von Frei­zeit­dro­gen und Medi­ka­men­ten. Nor­ma­ler­wei­se wer­den die­se jeweils in psy­chi­schen oder phy­si­schen Kri­sen­zei­ten ein­ge­nom­men, in denen die Neben­nie­ren sowie­so schon viel Adre­na­lin aus­schüt­ten müs­sen. Die zusätz­li­che Ein­nah­me von Medi­ka­men­ten oder Dro­gen führt zu einer noch höhe­ren Belas­tung für den Kör­per. Wenn wir bei­spiels­wei­se angst­hem­men­de Medi­ka­men­te wie Ben­zo­dia­ze­pi­ne oder ande­re Arten von Medi­ka­men­ten oder Frei­zeit­dro­gen als Fol­ge von bei­spiels­wei­se einer Tren­nung zu uns neh­men, dann wird das Adre­na­lin zusam­men mit dem Medi­ka­ment oder der Dro­ge in den Zel­len ein­ge­la­gert. Wenn wir unse­ren Kör­per rei­ni­gen, ent­las­sen unse­re Zel­len die Medi­ka­men­te und Dro­gen, ver­bun­den mit dem alten Adre­na­lin, in den Blut­kreis. Dies kann dazu füh­ren, dass Emo­tio­nen wie Trau­rig­keit, emo­tio­na­ler Schmerz oder Ängst­lich­keit hochkommen.

Veränderung des Geschmacks- und Geruchssinnes während einer Reinigung

Wäh­rend wir unse­re Kör­per von den Gift­stof­fen rei­ni­gen, kann es vor­kom­men, dass die gelös­ten Gif­te, wel­che durch das Blut zir­ku­lie­ren, unse­ren Geschmacks- und Geruchs­sinn beein­träch­ti­gen. Es kann also pas­sie­ren, dass wäh­rend einer Rei­ni­gung der Geschmack eines Bur­gers, den du evtl. als Kind in einem Fast-Food-Restau­rant geges­sen hast, wie­der­auf­kommt. Viel­leicht ist es auch eine Eis­creme, ein Donut, Käse, Kek­se oder Ziga­ret­ten­rauch, wel­cher sich auf ein­mal wie­der bemerk­bar macht. Oder es han­delt sich ein­fach um einen ver­trau­ten Geschmack, der sich nicht mehr genau zuord­nen lässt. 

Manch­mal ist er scharf und ver­fault, ammo­ni­ak- oder schwe­fel­ar­tig und lässt den Atem nach altern­dem Käse oder ver­fau­len­dem Fleisch rie­chen. Mit den Ver­än­de­run­gen der Sin­nes­wahr­neh­mun­gen kön­nen bestimm­te Gefüh­le an die Ober­flä­che gelan­gen. Du wirst außer­dem fest­stel­len, dass der Geschmack einer Trau­be, eines Apfels, einer Sel­le­rie­stan­ge oder einer Erd­bee­re nicht auf­kom­men wird, da die­se Lebens­mit­tel nicht toxisch sind. Die Gerü­che und Geschmä­cker kön­nen sich zudem durch eine Rei­ni­gung und das damit ver­bun­de­ne Los­wer­den von einer gewis­sen Men­ge an Gift­stof­fen ändern und geschärft werden.

Veränderung des emotionalen Wohlbefindens

Auch dein emo­tio­na­les Wohl­be­fin­den kann sich ver­än­dern. Das bedeu­tet nicht, dass du durch das Rei­ni­gen des Kör­pers emo­tio­na­ler wirst. Son­dern viel­mehr, dass du womög­lich emo­tio­nal geschütz­ter und sta­bi­ler wirst. Alte Ver­let­zun­gen kön­nen einen sol­chen Nebel erzeu­gen, sodass wir nicht erken­nen, dass wir die­sel­ben Feh­ler immer und immer wie­der machen. Sobald jedoch die Gif­te, all das Adre­na­lin und all der noch tief in unse­ren Zel­len vor­han­de­ne Schmerz unse­ren Kör­per ver­lässt, wird es uns leich­ter fal­len, mit den momen­ta­nen Her­aus­for­de­run­gen bes­ser umzu­ge­hen, anstatt aus Angst und Ver­zweif­lung zu handeln. 

Außer­dem wer­den wir durch eine Rei­ni­gung wei­ser. Wir füh­len uns geschütz­ter und sind uns bewuss­ter dar­über, mit wel­chen Leu­ten wir unse­re Zeit ver­brin­gen und wem wir ver­trau­en kön­nen. Wir wer­den scharf­sin­ni­ger, weni­ger reak­tiv und acht­sa­mer. Ein Gefühl davon, wer wir wirk­lich sind, kann sich nun deut­lich zei­gen. Wir kön­nen uns end­lich von unse­ren Ket­ten lösen, die uns all die Jah­re dar­in gehin­dert haben, unser Leben zu leben. All das ist mög­lich, wenn wir unse­re Zel­len von all den Gif­ten, Viren, schäd­li­chen Bak­te­ri­en und all dem Adre­na­lin (mit den ein­ge­schlos­se­nen alten Emo­tio­nen) befreien.

„Sonnenuntergangmeditation“ als zusätzliche Unterstützung

Emo­tio­na­le Schlä­ge fügen unse­rer See­le Scha­den zu. Sie kön­nen dafür sor­gen, dass dein Glau­be dar­an, eine Krank­heit zu über­win­den und wie­der gesund zu wer­den, schwin­det. Das Bewusst­wer­den von Son­nen­un­ter­gän­gen ist eine effek­ti­ve Metho­de, um solch einen Scha­den wie­der zu hei­len. Nimm dir ein­fach gegen Ende des Tages ein paar Minu­ten Zeit und beob­ach­te den Son­nen­un­ter­gang. Dabei brauchst du nicht (auch zum Schutz der Augen) direkt in die Son­ne schau­en. Selbst wenn dir die Sicht zum Him­mel ver­sperrt ist (wenn du dich bei­spiels­wei­se in einem Gebäu­de befin­dest), kannst du die­se Medi­ta­ti­on nut­zen, indem du dir zum Zeit­punkt des Son­nen­un­ter­gangs ein­fach über die­sen bewusst wirst.

Das Unter­ge­hen der Son­ne fühlt sich für dich womög­lich so an, als wür­dest du einen guten Freund ver­lie­ren, jedoch mit dem Ver­spre­chen, dass er mor­gen wie­der zurück­kommt. Des­halb hat die­se Übung einen so tie­fen Nut­zen. Denn im Unter­schied zu Freun­den, die uns in unse­rem Leben dau­er­haft ver­las­sen kön­nen, wird die Son­ne am nächs­ten Mor­gen wie­der aufgehen. 

Wenn die Son­ne am nächs­ten Tag über dem Hori­zont erscheint, hat unser Kör­per sich schon auf den Rhyth­mus der Erde ein­ge­stellt und du weißt auto­ma­tisch, dass dein Freund zurück­ge­kehrt ist. An jedem Tag dei­ner Lebens­zeit ist die Son­ne auf­ge­gan­gen und das bleibt so für den Rest dei­ner Lebens­zeit. Wenn du dich mit die­ser Wahr­heit ver­bin­dest, dass die Son­ne dich nie im Stich las­sen wird, dann wird dei­ne See­le wie­der mehr Ver­trau­en fassen.

Die­se Zusam­men­fas­sung basiert auf dem Face­book-Live von Antho­ny Wil­liam vom 15.06.2020.

Deut­sche Zusam­men­fas­sung von Mar­lon Hassheider

Print Friendly, PDF & Email

Weitere lesenswerte Inhalte:

Anthony William verwendet und empfiehlt die Supplemente von Vimergy.

2 Antworten

  1. Vie­len Dank für den auf­schluss­rei­chen Blog Arti­kel ??. Dass Adre­na­lin durch erleb­te Emo­tio­nen gespei­chert bleibt ist eine wich­ti­ge Info.

    1. Hal­lo Ute,
      wich­tig in dem Zusam­men­hang ist auch, dass die­se Emo­tio­nen spä­ter bei einer Ent­gif­tung frei wer­den und dann wie­der hoch­kom­men kön­nen. Das geht vor­bei und ist ein Teil der Entgiftung.
      Lie­be Grüße,
      Astrid vom Team Selleriesaft

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

 

Konforme Rezepte geschenkt!

Trage dich in den Newsletter ein und erhalte Unterstützung auf deinem Heilungsweg nach Anthony William:

1-3 E-Mails im Monat, Abmeldung am Ende jeder E-Mail möglich. Die Teilnahme erfolgt im Rahmen unserer Datenschutzerklärung.

Kochbuch-Verlosung

Konform nach Anthony William

3x

Jetzt teilnehmen:

Trage dich in unseren Newsletter ein und nimm damit automatisch an der Verlosung teil. Du erhältst ca. 1x im Monat eine E-Mail mit konformen Rezepten, Produkten und Hilfe rund um Anthony William:

Der Versand erfolgt im Rahmen unserer Datenschutzerklärung.

P.S. Du kannst auch teilnehmen, wenn du dich schon früher in unseren Newsletter eingetragen hast, einfach noch einmal oben eintragen. Die Teilnahmemöglichkeit endet am 12. Oktober 2022 und die Gewinner werden per E-Mail-benachrichtigt. Großer Dank geht an Maria Elisabeth Zeller für das Bereitstellen der Kochbücher. Vielen lieben Dank!  

P.P.S. Hier ist das Rezeptbuch käuflich erhältlich.